
19. Juni bis Herbst 2026
Matija Pišpek (*1974) hat einen eigenständigen und hochaktuellen Zugang zur Aktmalerei entwickelt, der von extremer Dynamik und körperlicher Spannung geprägt ist. Ausgehend von Eindrücken aus Mixed Martial Arts, Pornografie, eigenen Zeichnungen und Fotografien lässt er naturalistische Körperfragmente, abstrakte Farbfelder und gestische Spuren zu kraftvollen Bildkompositionen verschmelzen.
Der Ausstellungstitel SMASH (zerschmettern) entstammt dem Vokabular des Kampfsports und verweist auf das Fragmentarische und Explosive in Matija Pišpeks Malerei. Seine Gemälde knüpfen an verschiedene bedeutende Traditionen an: den Realismus, die Plastizität des Manierismus, die Bewegungssprache des Futurismus, die Multiperspektive des Kubismus, die räumliche Rätselhaftigkeit der Pittura Metafisica und die Geste des Informel. So findet Matija Pišpek zu vielschichtigen, bisher ungesehenen Montagen.
Zugleich reflektiert Matija Pišpeks Malerei, wie unser alltäglicher Medienkonsum die Wahrnehmung verändert und die Grenze zwischen Realität und Virtualität zunehmend auflöst. Das Widersprüchliche und Absurde ist allgegenwärtig. Es entsteht eine neue Bildsprache, in der Körper, Raum und Fläche sich gegenseitig überlagern und durchdringen.
Neben Gemälden zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl jüngster Aquarelle. Mit einer feinfühligen Übersteigerung von Anatomie und Farbigkeit findet Matija Pišpek hier zu einer subtilen Expression. Diese Blätter repräsentieren die stille Seite eines Œuvres, das stets zwischen kontrollierter Konstruktion und eruptiver Entladung oszilliert.
Matija Pišpek wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kroatischen Familie. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Auf das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der dortigen Universität folgte das Malereistudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. Nach Matija Pišpeks Beiträgen zu den Ausstellungen Sex & Gewalt – Tödliches Begehren in der Kunst (2023/24) und Interieur & Stillleben in Moderne und Gegenwart (2024) widmet das Kunstmuseum Albstadt dem ambitionierten Maler nun erstmals eine repräsentative Einzelausstellung.

19. Juni bis Herbst 2026
Matija Pišpek (*1974) hat einen eigenständigen und hochaktuellen Zugang zur Aktmalerei entwickelt, der von extremer Dynamik und körperlicher Spannung geprägt ist. Ausgehend von Eindrücken aus Mixed Martial Arts, Pornografie, eigenen Zeichnungen und Fotografien lässt er naturalistische Körperfragmente, abstrakte Farbfelder und gestische Spuren zu kraftvollen Bildkompositionen verschmelzen.
Der Ausstellungstitel SMASH (zerschmettern) entstammt dem Vokabular des Kampfsports und verweist auf das Fragmentarische und Explosive in Matija Pišpeks Malerei. Seine Gemälde knüpfen an verschiedene bedeutende Traditionen an: den Realismus, die Plastizität des Manierismus, die Bewegungssprache des Futurismus, die Multiperspektive des Kubismus, die räumliche Rätselhaftigkeit der Pittura Metafisica und die Geste des Informel. So findet Matija Pišpek zu vielschichtigen, bisher ungesehenen Montagen.
Zugleich reflektiert Matija Pišpeks Malerei, wie unser alltäglicher Medienkonsum die Wahrnehmung verändert und die Grenze zwischen Realität und Virtualität zunehmend auflöst. Das Widersprüchliche und Absurde ist allgegenwärtig. Es entsteht eine neue Bildsprache, in der Körper, Raum und Fläche sich gegenseitig überlagern und durchdringen.
Neben Gemälden zeigt die Ausstellung auch eine Auswahl jüngster Aquarelle. Mit einer feinfühligen Übersteigerung von Anatomie und Farbigkeit findet Matija Pišpek hier zu einer subtilen Expression. Diese Blätter repräsentieren die stille Seite eines Œuvres, das stets zwischen kontrollierter Konstruktion und eruptiver Entladung oszilliert.
Matija Pišpek wurde in Berlin geboren und stammt aus einer kroatischen Familie. Seit 1997 lebt und arbeitet er in Stuttgart. Auf das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der dortigen Universität folgte das Malereistudium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste. Nach Matija Pišpeks Beiträgen zu den Ausstellungen Sex & Gewalt – Tödliches Begehren in der Kunst (2023/24) und Interieur & Stillleben in Moderne und Gegenwart (2024) widmet das Kunstmuseum Albstadt dem ambitionierten Maler nun erstmals eine repräsentative Einzelausstellung.
8. Mai 2026 bis 14. Februar 2027
Die Expressionisten erleben eine Welt im Aufbruch und stehen zugleich vor einem historischen Abgrund.
Fortschrittsglaube trifft auf apokalyptische Vision, paradiesische Utopie auf Großstadtelend, Kriegsbegeisterung auf Eskapismus. Wie in kaum einer anderen Kunstepoche spiegeln sich in der Kunst der Expressionisten Hoffnungen und Nöte, Ekstase und Verzweiflung. Maßgeblich ist der Anspruch, aus subjektiver Empfindung heraus zu gestalten. Ernst Ludwig Kirchner fühlt sich 1906 mit jedem verbunden, „der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt“. Heinrich Campendonk bekennt 1909: „Ich möchte nur die nackte Empfindung malen.“
Die Ausstellung beleuchtet den Expressionismus als vielgestaltiges Phänomen. Neben den prägenden Werkgruppen der Brücke und des Blauen Reiters rücken auch weniger bekannte Positionen in den Fokus, darunter zahlreiche Künstlerinnen, deren Beiträge zur Moderne lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen. So entsteht ein erweitertes Bild der Epoche, das ihre Vielfalt und Experimentierfreude sichtbar macht. Der Bogen spannt sich vom Frühexpressionismus des späten 19. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933, ab der eine freie künstlerische Entfaltung durch Repression und Verfolgung zunehmend unmöglich wird.
Es handelt sich um das größte Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Albstadt im Jahr 2026. Auf mehreren Etagen werden Zeichnungen, Aquarelle, druckgrafische Arbeiten und ausgewählte Gemälde präsentiert. Die Schau schöpft aus der bedeutenden Grafischen Sammlung des Kunstmuseums. Hochkarätige Leihgaben stammen aus der Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden, LETTER Stiftung, Köln, und weiteren Privatsammlungen. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Kai Hohenfeld und Melanie Löckel. Ein Audioguide und ein Kinderaudioguide vertiefen das Ausstellungserlebnis. Der reich bebilderte Katalog (26 €) mit Beiträgen von Dr. Kai Hohenfeld, Melanie Löckel und Dr. Rudolf Rieger ist an der Museumskasse und auf Bestellung erhältlich (AbeBooks.de, kunstmuseum@albstadt.de, 07431 160-1491, ab 8 € Porto/Verp.).
Barrierefreiheit: Der größte Teil der Schau befindet sich im Erdgeschoss sowie im dritten Obergeschoss, das mit dem Aufzug erreichbar ist. Ein kleinerer Ausstellungsteil im vierten Obergeschoss ist nur über eine Treppe zugänglich.
Ermöglicht durch die FREUNDE KUNSTMUSEUM ALBSTADT E.V.

8. Mai 2026 bis 14. Februar 2027
Die Expressionisten erleben eine Welt im Aufbruch und stehen zugleich vor einem historischen Abgrund.
Fortschrittsglaube trifft auf apokalyptische Vision, paradiesische Utopie auf Großstadtelend, Kriegsbegeisterung auf Eskapismus. Wie in kaum einer anderen Kunstepoche spiegeln sich in der Kunst der Expressionisten Hoffnungen und Nöte, Ekstase und Verzweiflung. Maßgeblich ist der Anspruch, aus subjektiver Empfindung heraus zu gestalten. Ernst Ludwig Kirchner fühlt sich 1906 mit jedem verbunden, „der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt“. Heinrich Campendonk bekennt 1909: „Ich möchte nur die nackte Empfindung malen.“
Die Ausstellung beleuchtet den Expressionismus als vielgestaltiges Phänomen. Neben den prägenden Werkgruppen der Brücke und des Blauen Reiters rücken auch weniger bekannte Positionen in den Fokus, darunter zahlreiche Künstlerinnen, deren Beiträge zur Moderne lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen. So entsteht ein erweitertes Bild der Epoche, das ihre Vielfalt und Experimentierfreude sichtbar macht. Der Bogen spannt sich vom Frühexpressionismus des späten 19. Jahrhunderts bis zur Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933, ab der eine freie künstlerische Entfaltung durch Repression und Verfolgung zunehmend unmöglich wird.
Es handelt sich um das größte Ausstellungsprojekt des Kunstmuseums Albstadt im Jahr 2026. Auf mehreren Etagen werden Zeichnungen, Aquarelle, druckgrafische Arbeiten und ausgewählte Gemälde präsentiert. Die Schau schöpft aus der bedeutenden Grafischen Sammlung des Kunstmuseums. Hochkarätige Leihgaben stammen aus der Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden, LETTER Stiftung, Köln, und weiteren Privatsammlungen. Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Kai Hohenfeld und Melanie Löckel. Ein Audioguide und ein Kinderaudioguide vertiefen das Ausstellungserlebnis. Der reich bebilderte Katalog (26 €) mit Beiträgen von Dr. Kai Hohenfeld, Melanie Löckel und Dr. Rudolf Rieger ist an der Museumskasse und auf Bestellung erhältlich (AbeBooks.de, kunstmuseum@albstadt.de, 07431 160-1491, ab 8 € Porto/Verp.).
Barrierefreiheit: Der größte Teil der Schau befindet sich im Erdgeschoss sowie im dritten Obergeschoss, das mit dem Aufzug erreichbar ist. Ein kleinerer Ausstellungsteil im vierten Obergeschoss ist nur über eine Treppe zugänglich.
Ermöglicht durch die FREUNDE KUNSTMUSEUM ALBSTADT E.V.
Dauerausstellung
Die Dauerausstellung des Kunstmuseums Albstadt ist ein echtes Highlight für Kunstbegeisterte. Sie präsentiert sorgfältig kuratierte Werke aus dem reichen Bestand des Hauses – mit ikonischen Arbeiten, faszinierenden Neuentdeckungen und thematischen Bezügen, die neue Perspektiven eröffnen.
Zwei herausragende Sammlungen stehen im Zentrum der Ausstellung Kunstschätze:
Von Otto Dix (1891–1969) bewahrt das Museum eine der weltgrößten Sammlungen von Kunstwerken auf Papier (446 Blatt!). Aus diesem kostbarsten Besitz sind in der Schau neben schonungslosen Schilderungen des Ersten Weltkrieges und der Gesellschaft in der Weimarer Republik auch großformatige Handzeichnungen mit Porträts, Aktszenen und religiösen Themen zu sehen. Zu den Albstädter Kunstschätzen gehört die Malerei, Zeichnung und Druckgrafik des aus Ebingen stammenden Freilichtmalers und Impressionisten Christian Landenberger (1862–1927). Das Museum hütet die größte existierende Landenberger-Sammlung (ca. 440 Werke). Felix Hollenberg (1868–1945) gilt als Pionier der Landschafts- und Original-Radierung. Seltene Zustandsdrucke, Druckplatten und Gemälde vermitteln einen Eindruck seines Schaffens (über 1.000 Werke).
Aus der Spezialsammlung zum Landschaftsbild der Schwäbischen Alb ist eine herausragende Selektion vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu sehen, beispielsweise historische Stiche, naturalistische Ölbilder und moderne Abstraktionen. Mit den Gemälden und Zeichnungen aus der Schenkung Karl Hurm (1930–2019) hat auch die Naive Kunst einen festen Platz im Bestand. Die Werke wurden durch die Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V. an das Museum vermittelt. Der Förderverein lässt seit Jahrzehnten die Kunstschätze mit großzügigen Schenkungen wachsen und tritt damit ebenfalls deutlich in der Ausstellung in Erscheinung.
Zur Barrierefreiheit: Die Schau erstreckt sich über die dritte und vierte Etage. Der Fahrstuhl endet in der dritten Etage. In die vierte Etage gelangt man über eine Treppe.

Dauerausstellung
Die Dauerausstellung des Kunstmuseums Albstadt ist ein echtes Highlight für Kunstbegeisterte. Sie präsentiert sorgfältig kuratierte Werke aus dem reichen Bestand des Hauses – mit ikonischen Arbeiten, faszinierenden Neuentdeckungen und thematischen Bezügen, die neue Perspektiven eröffnen.
Zwei herausragende Sammlungen stehen im Zentrum der Ausstellung Kunstschätze:
Von Otto Dix (1891–1969) bewahrt das Museum eine der weltgrößten Sammlungen von Kunstwerken auf Papier (446 Blatt!). Aus diesem kostbarsten Besitz sind in der Schau neben schonungslosen Schilderungen des Ersten Weltkrieges und der Gesellschaft in der Weimarer Republik auch großformatige Handzeichnungen mit Porträts, Aktszenen und religiösen Themen zu sehen. Zu den Albstädter Kunstschätzen gehört die Malerei, Zeichnung und Druckgrafik des aus Ebingen stammenden Freilichtmalers und Impressionisten Christian Landenberger (1862–1927). Das Museum hütet die größte existierende Landenberger-Sammlung (ca. 440 Werke). Felix Hollenberg (1868–1945) gilt als Pionier der Landschafts- und Original-Radierung. Seltene Zustandsdrucke, Druckplatten und Gemälde vermitteln einen Eindruck seines Schaffens (über 1.000 Werke).
Aus der Spezialsammlung zum Landschaftsbild der Schwäbischen Alb ist eine herausragende Selektion vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu sehen, beispielsweise historische Stiche, naturalistische Ölbilder und moderne Abstraktionen. Mit den Gemälden und Zeichnungen aus der Schenkung Karl Hurm (1930–2019) hat auch die Naive Kunst einen festen Platz im Bestand. Die Werke wurden durch die Freunde Kunstmuseum Albstadt e.V. an das Museum vermittelt. Der Förderverein lässt seit Jahrzehnten die Kunstschätze mit großzügigen Schenkungen wachsen und tritt damit ebenfalls deutlich in der Ausstellung in Erscheinung.
Zur Barrierefreiheit: Die Schau erstreckt sich über die dritte und vierte Etage. Der Fahrstuhl endet in der dritten Etage. In die vierte Etage gelangt man über eine Treppe.
Ein Ausflug ins Kunstmuseum Albstadt ist für Familien ein Erlebnis voller Entdeckungen. Zahlreiche Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken machen die Ausstellung zu einem lebendigen Ort für gemeinsame Gespräche, kreative Gedanken und inspirierende Familienmomente. Inmitten der Schau lädt ein Spieltisch mit Kapla-Steinen dazu ein, zusammen fantasievolle Gebäude zu errichten.
Mit dem Museumsrucksack können Kinder (und Erwachsene!) in einer unterhaltsamen Rallye spielerisch die Welt der Kunst erkunden. Dabei geht es nicht um Fachwissen, sondern ums Schauen, Staunen und Mitmachen. Ob beim Suchen von Details, Rätsellösen oder Perspektivwechseln – hier kommt keine Langeweile auf.
Das Kunstmuseum Albstadt ist ein einzigartiger Lernort und bietet für Kindergärten, Schulklassen und Lehrkräfte ein altersgerechtes, lebendiges Bildungsangebot. Die Dauerausstellung eignet sich perfekt, um junge Menschen für die Vielfalt der Kunst zu begeistern. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, um altersgerechte Workshops und Führungen zu planen (Carina Rosenlehner, Bildung und Vermittlung, carina.rosenlehner[at]albstadt.de)